In einigen Tagen ist es soweit und das Signal für DVB-T wird abgeschaltet. Als Ersatz folgt der direkte Nachfolger DVB-T2. Bereits für dieses wird seit dem letzten Sommer kräftig geworben. Allen Voran, Freenet. Aber wo liegen die Unterschiede, was brauch ich für Technik und und und. Diese fragen möchte ich hier so gut wie möglich klären.

Seit der Ausstrahlung der TV-Spots werde ich regelmäßig gefragt, was sich durch DVB-T2 ändert, denn zugegebener maßen wirft die Werbung mehr fragen auf, als Sie beantwortet.

Wo liegt der Unterschied?
DVB-T wurde bisher in SD, also „Standard Definition“, ausgestrahlt. Dieses ändert sich nun mit DVB-T2, denn dieses kommt in HD, also „High Definition“. Weiterhin wird der Dienst nun in Teilen kostenpflichtig. Dieses heißt das ARD, ZDF und die Dritten weiterhin kostenlos verfügbar sind, für die Privaten-Sender wie RTL, SAT1 werden nun ca. 90-€ im Jahr fällig.

Wer muss wechseln?
Betroffen sind alle Personen, die den bisherigen DVB-T Standard nutzen. Nutzer die über Satellit, Kabel oder Streaming schauen sind nicht von der Änderung betroffen und können ihr TV Programm wie bisher genießen.

Brauche ich neue Technik?
Aber natürlich! Wo wären wir denn wenn eine Änderung den Nutzer nichts kosten würde. Aber scherz beiseite. Dieses lässt sich nicht pauschal beantworten. Sollten Sie sich in den letzten Monaten, ca. 6 Monate, einen neuen DVB-T Receiver oder Fernseher zugelegt haben, dann besteht die Möglichkeit das dieser bereits DVB-T2 Fähig ist. Allen anderen Empfehle ich den Örtlichen Technik Markt zu besuchen und dort ausführlich Beraten zu lassen. Zusätzlich müssen Sie sich ein Abo bzw. Modul für die Privaten TV Sender zulegen. Dieses bekommen Sie unter anderem, wie oben erwähnt, bei Freenet.tv.

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