NORMAN ZIMMERMANN

Mein Bankwechsel – Teil 1

Nun mag der ein oder andere denken: „Ein Bank wechsel? Das machen doch zig Leute täglich“. Das ist richtig und bei den meisten geht es auch relativ gut, bis die berüchtigte SCHUFA abfrage kommt. Mein kleines Erlebnis dort hingehen, möchte ich euch nun einfach mal erzählen.

1. Die Entscheidung

Ich war nun 5 Jahre Kunde bei meiner derzeitigen Hausbank, der Postbank. Grundlegend war ich auch immer zufrieden mit selbiger, bis auf einen kleinen Hacken: außerhalb der Geschäftszeiten gab es für mich kein Geld, denn ich hatte keine EC-Karte. Was mich anfangs weniger störte, wurde von Zeit zu Zeit doch schon ein wenig ärgerlich. Ich konnte entweder nur zu Öffnungszeiten der Örtlichen Postfiliale Geld abheben, oder musste in die Innenstadt (ca. 7-8 km) um dort Geld an einem Automaten der Postbank oder eines anderen Cash Group Mitgliedes Geld zu bekommen (Deutsche Bank, Commerzbank…).

Nicht nur das es irgendwann ins Geld ging überhaupt an einen Automaten zu kommen, schloss die Postbank Filiale vor ein paar Monaten auch noch den SB-Bereich aufgrund von „Vandalismus“. Dieser war also fortan nur noch zu den Öffnungszeiten der Filiale erreichbar. Also hatte ich noch weniger Chance an Geld zu kommen. Nun machte ich also das, was man in so einem Fall tut; man wendet sich an seine Bank. Machte einen Termin, zu dem meine Beraterin nicht erschien, und sprach mit dem übrig gebliebenen Berater über mein „Problem“. Als ich diesem bereits zu Beginn berichtete das ich einen SCHUFA eintrag habe, winkte dieser bereits nach 2 Minuten ab und sagte Zitat „Keine Chance“ und führte mich im Grunde bereits zur Tür.

Nun verstehe ich es durchaus das sich Banken und Firmen mit diesem „System“ schützen wollen, dennoch wäre es zumindest fair die Hintergründe der Einträge zu erfragen. Nun stand ich jedenfalls da und machte mir Gedanken; „Was jetzt?“.

2. Die Suche

Ich ging also ins Internet und schaute welche Bank ggf.für mich infrage kommen könnte. Auch wenn ich keine besonderen Ansprüchen stellte, sollte „Meine Bank“ doch ein Kriterien erfüllen:

– Es sollte eine Filialbank sein (7 in der Region)

– Ich möchte feste Geldautomaten haben (7 in der Region)

– Ich möchte eine EC-karte (6 in der Region)

– Ich möchte in der Cash-group bleiben (3 in der Region)

Also schaute ich mir die infrage kommenden Banken an. Dieses waren also nun Die Postbank, Deutsche Bank und die Commerzbank. Da ich bereits bei der Postbank war, fiel diese also von vorne herein Flach. Also blieb die Entscheidung zwischen der Commerzbank und der Deutschen Bank.

3. Die Kontoeröffnung

Ich entschied mich für den Direkten weg. Konto aussuchen, online eröffnen und abwarten, was passiert. Ich begann also mit der Commerzbank. Ich ging auf die Webseite und gab die geforderten Daten für die Kontoeröffnung ein. Dann kam der Punkt an dem ich mich entscheiden sollte, wie ich denen zeige, das ich auch ich bin. Ich entscheid mich also gegen PostIdent und für VideoIdent, was auch einwandfrei funktionierte. Ich hatte mich also erfolgreich legitimiert und es passierte – nichts.

Geschlagene 2 Wochen durfte ich warten, bis ich eine Reaktion der Commerzbank erhielt. Sie schicken mir einen Brief in dem Sie mir lapidar erklärten, das sie mir kein Konto eröffnen wollen, aufgrund des SCHUFA eintrages. Wenn ich mit dieser Entscheidung nicht einverstanden wäre, könne ich mich ja in der Filiale beschweren. Also war das schon einmal nichts.

Okay dachte ich mir. Sie müssen zwar, aber auf Streiten habe ich dann auch keine Lust. Ich „ging“ also zur nächsten Bank, der Deutschen Bank. Dort machte ich nun dasselbe wie zuvor bei der Commerzbank. Formular ausfüllen, VideoIdent mit einem sehr Pampigen Mitarbeiter (einer Externen Firma) und es passierte – nicht viel. Auf dem Display sah ich die Meldung, das Sie mir gerade kein Konto Eröffnen könnten, weil es einen Systemfehler geben würde. Die Techniker würden sich aber sofort darum kümmern.

„Gut“, dachte ich mir und wartete. Ebenfalls 2 Wochen. Dann bekam ich 3 Briefe der Deutschen Bank. 2 mit verschiedenen PIN´s sowie einen mit der Erklärung, meine Wunschkontoart könnte man leider nicht eröffnen, da es den besagten Eintrag gäbe. Allerdings bot mir selbige Bank direkt eine Alternative an. Auch wenn diese nun erheblich teurer ist als das „Wunschkonto“ (Wunschkonto: 0.-€ ; Alternative 8.99€/Monat) bis ich zumindest dorthingehend zufrieden, das man nicht mit einem Lapidaren „ist nicht“ abgespeist wird.

4. Der Kampf

Wir schreiben nun den 02.02.2018. Inzwischen ist es gut anderthalb Monate her, als ich den Antrag zur Kontoeröffnung bei der Deutschen Bank einreichte und seit dem ist, genau, nichts passiert. Den Zusatzantrag für das Basis Konto habe ich ca. 1 Woche nach dem Erhalt, zwischen den Jahren, am 03.01 in unserer Filiale abgegeben. Nun ist es nicht so, als hätte ich nicht versucht etwas heraus zu finden. Als erste schrieb ich das Service Team via Twitter an

Diese gaben mir dann den „Rat“ mich in der Filiale zu erkundigen. Gut dachte ich mir, ich bin Programmierer und daher von Natur aus faul und versuchte Informationen via Hotline zu bekommen. Dieses stellte sich bereits nach als hoffnungslos heraus, als ich nach meiner Kontonummer gefragt wurde. „Also“, dachte ich mir „gehste halt doch in die Filiale“. Gedacht, getan. Ich ging also in unsere Örtliche Filiale um mich nach dem Stand der Dinge zu Erkundigen. Dort wurde mir dann, und ich Zitiere, „ohne Kontonummer kann ich nichts für sie tun“, mitgeteilt. Er wies mich noch darauf hin, das ich mein altes Konto erst kündigen müsse, bis ich ihn darauf hinwies, das ich mein Konto sicherlich nicht auf „gut dünken“ kündigen werden.

Nach dem ich dann erneut das Social Media Team Kontaktierte, fand ich doch schlussendlich jemanden, der sich dem Fall annehmen möchte:

Also schauen wir mal, was /si nun heraus bekommt.

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