„MOMO“ – Die Hintergründe

Seit einigen Wochen geistert das Phänomen „MOMO“ durch das Internet. Was genau es ist und was dahinter steckt, nun hier im Artikel.

Auch wenn ich nun Gefühlt der letzte bin der darüber berichtet, möchte ich nun auch ein paar Hintergründe zu dem Phänomen „dazutun“.

Seit ca. 2 Wochen kursieren WhatsApp Nachrichten bzw. Account durchs Netz, die ein, zugegeben, auf den ersten Blick ziemlich verstörendes Profilbild haben. Diese zeigen einen Frauenkopf, mit herausgequollenen Augen und einem sehr breiten lächeln. Diese Accounts verschicken verschiedenste Nachrichten wie „Ich bin gestorben“ oder Sprachnachrichten mit ziemlich verstörenden Geräuschen und Bildern.

Was steckt dahinter?

Das Profilbild stammt, mehr oder minder, von einer Japanischen Firma, die Figuren für Filme usw. herstellt. Die Figur, von der das Entsprechende Bild stammt, steht in einem Japanischen Museum. Wenn man sich selbiges in Gänze anschaut, dann sieht man einen weiblichen Oberkörper mit Krähenfüßen.

Wer steckt dahinter?

Nun, wer jetzt dahinter steckt, weiß niemand so genau. Fakt ist: Das Phänomen ist bereits 2 Jahre alt. Ursprünglich war diese Aktion eine Werbe-Aktion des Herstellers der Figuren. Dieser hat unter 3 Nummern selbige Nachrichten verschickt um schlussendlich auf sich aufmerksam zu machen. Doch diese 3 Originalnummern sind nicht mehr aktiv da, wie beschrieben, die Aktion bereits vor 2 Jahren war. Aktuell versuchen sich also Trittbrettfahrer diese Aktion „anzueignen“. Offenbar mit Erfolg.

Warum warnt die Polizei?

Niemand weiß wer sich nun hinter den Aktionen verbirgt. Neben irgendwelchen „Spaßvögeln“ können nun ebenfalls Hacker versuchen über diesen weg an Daten auf dem Gerät zu gelangen. Daher nicht nur der Tipp der Polizei, sondern auch meiner: Sollte Ihr eine Nachricht von „MOMO“ bekommen, dann blockt diesen Account und versucht keine Kommunikation mit selbigem anzufangen, mag es noch so verlockend sein.